Über DITOGA

DITOGA ist ein internationales Erasmus+-Projekt, das von Jugend am Werk Steiermark aus Österreich koordiniert und von der Europäischen Kommission mitfinanziert wird.

Das Projekt stellt sich der Herausforderung, die Berufsbildung auf dem neuesten Stand der Arbeitsmarktbedürfnisse zu halten, indem es die Absolventen der Berufsbildung in einen kontinuierlichen Feedback-Kreislauf einbezieht, der aussagekräftige Daten für die Berufsbildungsanbieter liefert. Dabei streben wir an, die Qualität und Nachhaltigkeit der beruflichen Bildung in ganz Europa zu verbessern.

Die DITOGA-Partnerschaft wird von sieben Organisationen aus sechs EU-Ländern getragen: Österreich, Italien, Finnland, Spanien, Belgien und Irland.

Was bedeutet DITOGA?

Wir versprechen, nur der Name ist hier kompliziert.

DITOGA steht für:

„Digitale Nachverfolgung von Berufsbildungsabsolvent/innen mit Hilfe der Autoanalytik zur Steigerung der Qualität und Nachhaltigkeit der beruflichen Aus- und Weiterbildung“.

Hauptziel ist es, den Berufsbildungseinrichtungen zu helfen, ihren Studierenden und Absolventen die auf dem Arbeitsmarkt erforderlichen Kompetenzen, Fähigkeiten und Kenntnisse auf dem neuesten Stand der Technik zu vermitteln.

Wer profitiert von DITOGA?

Sie kommt einerseits den Aus- und Weiterbildungseinrichtungen (auch bekannt als Berufsbildungsanbieter) und andererseits den jungen Auszubildenden und Lernenden zugute.

Die Berufsbildungseinrichtungen sollten in der Lage sein, schneller auf die sich ändernden Anforderungen des Arbeitsmarktes zu reagieren und ihr Ausbildungsangebot entsprechend anzupassen. Davon sollen in Zukunft die Auszubildenden in ihrer Ausbildung und natürlich in ihrem Beruf profitieren.

Zum Beispiel:
Manuel absolvierte eine Ausbildung zum Bürokaufmann. Seine Arbeit ist einfach für ihn, aber er hat es schwer, mit den Kunden in Kontakt zu bleiben.
Lisa ist Automechanikerin. Sie weiß viel über Autos, aber es gelingt ihr nicht, ihre Kollegen davon zu überzeugen, neue Ideen umzusetzen.

Welche Kompetenzen, Fertigkeiten oder Kenntnisse hätten Manuel und Lisa in ihrer Berufsausbildung benötigt, um ihnen die tägliche Arbeit zu erleichtern?

Genau hier setzt das Projekt DITOGA an.

Wie funktioniert das DITOGA-Projekt?

In einem ersten Schritt fragen wir Jugendliche, Ausbildungseinrichtungen und Unternehmen, was ihnen in der Berufsausbildung fehlt, z.B. mögliche Qualifikationslücken. Aus dieser Eingabe erstellen wir eine Liste mit Messkriterien und einer Liste von Fragen.

Im nächsten Schritt soll eine Auto-Analytik-App für Mobiltelefone entwickelt werden, die von Absolventen der beruflichen Bildung genutzt werden soll. Die App ermöglicht es Jugendlichen nach Abschluss ihrer Berufsausbildung, Feedback über ihre Ausbildung und ihre Bedürfnisse im realen Leben zu geben. Die Antworten aus der App werden dann mit einer speziellen Software anonymisiert, analysiert und ausgewertet. Am Ende stellen wir diese Ergebnisse und Abzüge den Berufsbildungseinrichtungen mit der DITOGA Analytics Software zur Verfügung.

Warum sollten SIE mitmachen?

Weil es wichtig ist…. und Spaß macht.
Die App funktioniert mit Hilfe einer Self-Tracking-Software und mit Hilfe eines Belohnungssystems. Die grundlegenden Fragen sind: Kann ich das, was ich in der Ausbildung gelernt habe, auf meinen Job anwenden? Und wo hätte ich mehr oder andere Kompetenzen gebraucht? Je mehr Fragen beantwortet werden, desto mehr virtuelle Belohnungspokale, so genannte „Badges“, werden in der App gesammelt und motivieren den User, Daten einzugeben und sich in seinem aktuellen Job zu profilieren. Sie wird Berufsbildungseinrichtungen in ganz Europa dabei unterstützen, ihre Berufsbildungsprogramme an die aktuellen Entwicklungen in der Wirtschaft anzupassen.

DITOGA Produkte

Tracking Strategy

Berufsbildungsanbieter lernen, wie sie die erhobenen Daten zur Verbesserung ihrer Ausbildungsprogramme nutzen können.

Mobile App

Absolventen der Berufsbildung analysieren ihre täglichen Herausforderungen und identifizieren potenzielle Qualifikationslücken.

Analysesoftware

Berufsbildungsanbieter analysieren die Daten und leiten Empfehlungen für zukünftige Ausbildungsangebote ab.